Die Rückseite

Zunächst kann vermerkt werden, ob es noch offene Probleme gibt, über die sich Klient und Helfer nicht einigen konnten.

Danach wird dokumentiert, wie der aktuelle IBRP erstellt wurde und wie für dessen Dauer die weiteren Absprachen erfolgen sollen.
Wichtig ist, dass die Person, die bei Erstellung des IBRP „federführend“ ist, nicht unbedingt identisch ist mit der „koordinierenden Bezugsperson“, die weiter unten unter Punkt „7“ festgelegt wird. Letztere hat die Aufgabe, den festgelegten Rehabilitationsprozess zu begleiten, wirkt also als „Case-manager“, der auch institutionsübergreifend tätig wird und werden darf.
Hier laufen alle Informationen zusammen. Seine Leistungen gehören zu den so genannten “ psychosozialen Grundleistungen“, die unter „1. Allgemeines / Krankheitsbewältigung“ zu planen sind.
Wichtig ist, dass diese Person vom Klienten selbst beauftragt wird, den Rehabilitationsprozess zu begleiten und auch gegenüber anderen Helfern zu vertreten. Leider ist diese zentrale „Institution“ bisher noch unterentwickelt.

Vor dem Hintergrund einer eindeutig definierten koordinierenden Bezugsperson ist auch die Schweigepflichtsentbindung zu sehen, die der Klient bzw. sein gesetzlicher Vertreter erteilen soll.
Für den Prozess der Rehabilitation ist ein Austausch der relevanten Informationen unerlässlich. Ist eine koordinierende Bezugsperson installiert, wird auch der Informationsaustausch zentralisiert, so dass ein Missbrauch weniger wahrscheinlich wird.

Sie möchten mehr Informationen?

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf >>

Oder erleben Sie HDS IBRPmanager in Ihrer Einrichtung und laden Sie ihn jetzt herunter >>